Biographie
Petra Nützi
»Berg Simeli, Berg Simeli, tu dich auf… und lass nicht Gold und Silber, sondern einen Beutel voller Herzgeschichten heraus… «
Wie bereichernd sie doch sind, die Geschichten…! Sie haben mich seit meiner Kindheit fasziniert und begleitet. Zuerst nur als Zuhörerin, schon bald aber auch als Erzählerin. Meine Märchen-Kassetten habe ich vorwärts und rückwärts laufen lassen und es gab kein Märchen mehr, das ich nicht nacherzählen konnte. Manchmal habe ich Bilder angeschaut und mir vorgestellt, sie seien ein Fenster, durch das ich in eine andere Welt schlüpfen könnte. Es war meine Welt, in die ich mich zurückziehen konnte, wann immer ich wollte. So sind meine eigenen wilden Fantasiegeschichten entstanden. Doch auch kleine Märlitanten werden erwachsen und müssen irgendwann ihre farbige Zauberwelt verlassen.
Während andere in meiner Jugendzeit keine Party ausgelassen haben, habe ich es vorgezogen, am Lagerfeuer Geschichten auszutauschen: wilde, geheimnisvolle, gruselige, romantische, traurige, lustige, erfundene, wahre – oder zumindest halbwahre…
Natürlich stand ich mit einem Bein auch immer in der realen Welt – zwangsläufig. So habe ich nach der kantonalen Handelsschule die Tourismusfachschule Sierre besucht und mich schon früh dazu entschieden, nebenbei die Ausbildung zur Stadtführerin in Solothurn zu absolvieren. Solothurn – meine wundervolle Heimatstadt! Was für eine gute Idee das doch war! Plötzlich war ich also eine erwachsene Märlitante mit Publikum.
Geht es auf Führungen nicht viel mehr um Geschichte als um Geschichten? Aber das eine lebt ja geradezu vom anderen, oder etwa nicht? Auf meinen Führungen ganz bestimmt! Eine gute Geschichte bleibt einfach viel besser in den Köpfen haften als nackte Fakten und Jahreszahlen.
Wie bereichernd sie doch sind, die Geschichten…! Sie haben mich seit meiner Kindheit fasziniert und begleitet. Zuerst nur als Zuhörerin, schon bald aber auch als Erzählerin. Meine Märchen-Kassetten habe ich vorwärts und rückwärts laufen lassen und es gab kein Märchen mehr, das ich nicht nacherzählen konnte. Manchmal habe ich Bilder angeschaut und mir vorgestellt, sie seien ein Fenster, durch das ich in eine andere Welt schlüpfen könnte. Es war meine Welt, in die ich mich zurückziehen konnte, wann immer ich wollte. So sind meine eigenen wilden Fantasiegeschichten entstanden. Doch auch kleine Märlitanten werden erwachsen und müssen irgendwann ihre farbige Zauberwelt verlassen.
Während andere in meiner Jugendzeit keine Party ausgelassen haben, habe ich es vorgezogen, am Lagerfeuer Geschichten auszutauschen: wilde, geheimnisvolle, gruselige, romantische, traurige, lustige, erfundene, wahre – oder zumindest halbwahre…
Natürlich stand ich mit einem Bein auch immer in der realen Welt – zwangsläufig. So habe ich nach der kantonalen Handelsschule die Tourismusfachschule Sierre besucht und mich schon früh dazu entschieden, nebenbei die Ausbildung zur Stadtführerin in Solothurn zu absolvieren. Solothurn – meine wundervolle Heimatstadt! Was für eine gute Idee das doch war! Plötzlich war ich also eine erwachsene Märlitante mit Publikum.
Geht es auf Führungen nicht viel mehr um Geschichte als um Geschichten? Aber das eine lebt ja geradezu vom anderen, oder etwa nicht? Auf meinen Führungen ganz bestimmt! Eine gute Geschichte bleibt einfach viel besser in den Köpfen haften als nackte Fakten und Jahreszahlen.
In den vergangenen Jahren sind mir immer wieder spannende und berührende Lebensgeschichten zugetragen worden. Vielleicht weil ich eine Suchende bin, weil meine Ohren und mein Herz offen dafür sind… ?
Die schönsten und bewegendsten Geschichten schreibt tatsächlich das Leben selbst! Diese wundervollen, facettenreichen und spannenden Lebensgeschichten müssen erzählt werden. Sie müssen in die Welt hinaus, um sie zu bereichern, farbiger und verständnisvoller zu machen! Aber damit Geschichten lebendig werden, braucht es Zuhörer. Ohne Zuhörer ist die beste Geschichte nichts wert. Im Erzählcafé, in der Spitex Gäu zum Beispiel, ist so ein Gefäss entstanden. Teilnehmende sind Erzählende und Zuhörende zugleich. Es wird erzählt, sich erinnert, gestaunt und gelacht – was für eine Bereicherung für mich als Moderatorin – und für die Teilnehmenden!
Und dann wollten auch die Märchen in mir wieder aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt werden. So habe ich kurzentschlossen die Ausbildung zur (Märchen-)Erzählerin absolviert. Seither erzähle ich also wahre und unwahre Geschichten, ganz offiziell, an allen möglichen und unmöglichen Orten – für alle – gross oder klein – die wie ich, offene Ohren und ein offenes Herz haben. Ob ich immer weiss, ob meine Geschichten wahr oder erfunden sind? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht – am spannendsten sind sowieso jene Geschichten, in denen sich Wahrheit und Unwahrheit vermischen!
Willst auch du einmal zuhören?
Erfahre mehr über mich, Petra Nützi, und mein Wirken bei Herzstatt – vielleicht hören wir uns ja bald.